Spielleitplanung

Familienstadtplan (Spielplätze in Bremen finden)

Kinder und Jugendliche brauchen Raum zum Spielen, zum Bewegen oder einfach zum Aufenthalt. Dieser Raum ist in der Stadt knapp und kollidiert zudem mit den Ansprüche und Erwartungen anderer Nutzergruppen.

In einem Spielleitplanungs-Projekt wird über verschiedene Formen der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Spiel- und Aufenthaltsqualität in einem kleineren oder größeren Stadtgebiet erhoben und werden Bedarfe und Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner ermittelt. Am Ende des Prozesses steht ein verbindlicher Spielleitplan, der in Stadtplanung und Stadtgestaltungsmaßnahmen auf kleinräumiger Ebene einfließt. Es werden Pilotprojekte definiert, die schnell umzusetzen sind und allen Beteiligten signalisieren, dass sich etwas bewegt.

Das Verfahren Spielleitplanung

  • fördert die Bürgerbeteiligung im weiteren Sinne und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Besonderen,
  • dient der Verbesserung einer Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen,
  • berücksichtigt die Inklusion und dient damit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention,
  • gewährleistet den Austausch zwischen den Generationen, Kulturen und Religionen,
  • fördert den sozialen Zusammenhalt in der Stadt, den Ortsteilen und Quartieren,
  • setzt etwas Neues in Gang,
  • ermöglicht die Bildung von Netzwerken,
  • lässt nachhaltige Wirkungen erwarten und
  • leitet einen Anstoß, aber keine Dauerfinanzierung ein.

SpielLandschaftStadt e.V. hat in Bremen bisher Spielleitplanungen für die Stadtteile Schwachhausen (2009), Vahr (2012) und Osterholz (2013) in Kooperation und im Auftrag des Amtes für Soziale Dienste durchgeführt. 

Auch Kommunen außerhalb Bremens unterbreiten wir gerne ein Angebot.

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