SpielRäume schaffen

„SpielRäume schaffen“:1.000.000 € investiert!


Die Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ von der Bremer Sozialsenatorin und dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. unterstützt seit 1997 Anwohner- und Elterninitiativen dabei, wohnortnahe Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im öffentlich zugänglichen Raum zu schaffen. Hierfür stellt der zur Gemeinschaftsaktion gehörende Förderfonds Geld zur Verfügung; seit 1997 sind nun über 1.000.000,- € aus dem Förderfonds in diese Spielraum-Projekte geflossen.
Die Gemeinschaftsaktion trägt somit wesentlich dazu bei, aus Bremen eine kinderfreundliche, bespielbare Stadt zu machen.
Der Förderantrag, der nun die 1.000.000 €-Marke geknackt hat, stammt vom Schulverein der Grundschule In der Vahr. Hier gab es vorab mit Unterstützung durch den Schulsozialarbeiter und SpielLandschaftStadt e.V. eine umfangreiche Schülerbeteiligung, bei der Ideen für den Schulhof gesammelt wurden. Das Schülerparlament sprach sich am Ende für eine Seilkletterpyramide aus, für die nun eine finanzielle Förderung bei „SpielRäume schaffen“ beantragt wurde. Der Schulverein hatte in den letzten Jahren bereits zwei Förderfondsanträge gestellt und hiermit kleine Fußballtore sowie eine Nestschaukel finanzieren können.

Auch die Pressestelle der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport hat eine entsprechende Meldung  herausgegeben.


Seit Bestehen des Förderfonds wurden in Bremen knapp 400 Anträge für 270 Projekte bewilligt. Außer den nun erreichten 1 Million € direkt aus dem Förderfonds konnten weitere Mittel aus den jeweiligen Eigenmitteln der Antragsteller (> 800.000,- €) sowie knapp 4 Millionen € aus Drittmitteln für die Spielraumprojekte akquiriert werden, so dass dank des Förderfonds auch Mittel aus anderen Bereichen, insgesamt über 5,7 Millionen €, direkt für Kinder und ihr Recht auf Spiel eingesetzt werden konnten.
Die Drittmittel kommen oft aus Spenden, aus Globalmitteln der Beiräte oder aus anderen Ressorts wie dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr (bei Spielmöglichkeiten im öffentlichen Grün) und der Senatorin für Kinder und Bildung (bei Außenflächen von Kitas und Schulen, die ihr Gelände nach Betriebsschluss für alle Kinder im Stadtteil öffnen und damit zur Versorgung mit Spielflächen in den Stadtteilen beitragen).
Anträge an den Förderfonds können von Anwohner- und Elterninitiativen gestellt werden, außerdem von Sportvereinen, Kirchengemeinden, Schulvereinen, Kindergruppen und Kitas, die ihr Außengelände öffentlich zugänglich machen und so die jeweiligen Stadtteile mit Spielflächen bereichern. Unterstützung und Beratung sowie weitere Informationen gibt es beim Verein SpielLandschaftStadt e.V. (www.spiellandschaft-bremen.de)